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27 Meter freier Fall: Die erstaunliche Rettung eines Smartphones
Ein kurzer Griff zum Fenstergriff, ein Ellbogen zu viel, und das Telefon segelt aus dem neunten Stock nach unten. Wie die Geschichte endete, hätte kaum jemand erwartet.

Ein Augenblick der Unachtsamkeit
Ein ganz normaler Morgen unter der Woche: Beim Stoßlüften glitt das Smartphone vom Fensterbrett einer Wohnung im neunten Obergeschoss. Auf dem Pflaster fand die Besitzerin ein zersprungenes Glas, einen verzogenen Rahmen und ein schwarzes, stummes Display. Gespeichert waren Tausende Bilder, Adressbuch, Banking und berufliche Unterlagen, eine Sicherung gab es nicht.
Ein Neugerät hätte etwa 1.200 € gekostet, und die gespeicherten Erinnerungen wären dennoch verloren gewesen.
Der Weg zum Profi

Wenige Stunden später lag das Gerät auf der Werkbank eines Technikers. Sein Befund: Glas und Gehäuse hinüber, der Akku gewölbt, doch das Mainboard, und damit sämtliche Daten, hatte den Sturz unbeschadet überstanden.

Schritt für Schritt tauschte der Fachmann das komplette Displaymodul, brachte das Gehäuse wieder in Form, testete Kamera, Lautsprecher sowie Gesichtserkennung und baute eine frische Batterie ein.

Wie neu

Bereits nach etwa zwei Stunden lief das Telefon wieder tadellos, für einen Bruchteil dessen, was ein neues Modell gekostet hätte, und ohne dass auch nur ein Bild verschwunden war.
Erste Hilfe nach dem Sturz: 3 Tipps
- Kein Ladekabel anschließen, solange das Gehäuse verbogen ist: Der Akku kann Schaden genommen haben.
- Splitterndes Glas mit Klebeband sichern, um Schnittverletzungen zu vermeiden.
- Zügig in die Werkstatt, damit Schäden und Datenrettung fachkundig geprüft werden.
Display gesprungen? Jetzt prüfen lassen.
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